Intermodellbau 2016

Seit langem war ich mal wieder auf der Intermodellbau in Dortmund und wollte euch hier mal kurz schildern wie ich es persönlich fand, bzw. meine Eindrücke wiedergeben.

Eins vorweg – ich war enttäuscht.

Natürlich hat mich die Halle mit Modellflug am meisten interessiert und hier wurde ich auch am meisten enttäuscht. Warum? Tja ehrlich gesagt hab ich noch nie so viel
„Plastik China Quadrocopter Kamera Drohnen Schrott“ auf einem Haufen gesehen.Im Prinzip hatte jeder Hersteller oder Stand zu 90% seine Portfolio auf genau diese Fluggeräte spezialisiert.
Als Copterflieger denke ich das beurteilen zu können. Ich war auf der Suche nach einem halbwegs vernünftigen Carbon Rahmen und fand nicht einen Hersteller auf der Messe.
Nur Plastikschrott selbst bei namhaften Herstellern. Ich hoffe doch das alle Kinder mit Elternbegleitung über 14 Jahre waren, die sich solch einen tollen Copter zugelegt haben.

In der ganzen Halle waren vielleicht 10 Balsamodelle und 20 halbwegs vernünftige Styroporflieger die einen interessiert hätten.

Damit war das Thema Modellflug abgehakt und ich schaute mich ein wenig in den anderen Hallen um.

Ein Halle für die schwimmende Zunft war sehr interessant mit fast nur 95% wirklichen handgefertigten Modellen – Mein Highlight
Die Trucker kamen meiner Meinung nach auch auf ihre Kosten. Auch hier ist sehr viel Handarbeit gefragt und wurde gezeigt.
Ich glaube die Eisenbahner kamen auch auf ihre Kosten, machten zumindest alle ein glückliches Gesicht.

In der Ecke Modellauto (Buggy, Strassenauto) 1:10 usw. ging es dann wieder los mit Plastik und Fertigprodukten aus dem fernen Ausland. Völlig überschwemmt mit Fertigprodukten und keinerlei Eigenbauten.

Nach 5 Stunden herumlaufen qualmten dann so langsam meine Socken und ich machte mich wieder auf den Heimweg –> Im Gepäck ein Kress Fräsmotor und ein 3000Watt Brushless Motor für ein elektrisches Longboard Projekt. Für meine Tochter natürlich ein
„Superbuntes Elektro LED beleuchtetes ferngesteuertes China Plastik RC Auto“

Gruß
Peik

3D Druck für den Modellbau

Die Wintersaison war mal wieder lang und ich hatte Zeit zum Basteln. Nachdem ich im Sommer meine CNC Fräse fertig hatte, mußte ein neues Projekt her.
beim Bau der CNC Fräse kam ich immer wieder in Berührung mit dem Thema 3D Druck und so entschloß ich mich einen eigenen 3D Drucker zu bauen.
Als Vorbereitung war mal wieder lesen, lesen, lesen, googln und verstehen angesagt. Es gibt unendlich viel Informationen zu dem Thema im Netz. Nach einiger Recherche im Netzstand für mich fest, ich baue einen Mendel Prusa I3 Rework selber. Die Materialkosten lagen so ca. bei 320 – 350 Euro
Informationen hierüber sind zu finden unter:
http://reprap.org/wiki/Prusa_i3_Rework_Introduction/de

Dort habe ich auch eine Liste aller benötigten Teile gefunden und dann nach und nach alle Teile bestellt, besorgt, gebastelt, usw.
Man kann natürlich auch fertige Bausätze oder sogar komplette Geräte kaufen, doch das kam für mich nicht in Frage. Low Budget ist meine Devise.

Nachdem alle Teile zusammen waren ging es dann ans Zusammenbauen (ein laaanges Wochenende) und anschließenden Einstellen (Kalibrieren dauert etwas länger).
Der Drucker spuckte die ersten Teile aus und ich war von Anfang an super Zufrieden und glücklich.

Für diejenigen die sich auch an solch ein Projekt wagen möchten stelle ich hier ein paar Links mit ein, bzw. biete ich euch an zu unterstützen. Ich hab davon nix, krieg davon nix. Die benötigte Software gibt es alles kostenlos im Netz.

Wer jetzt etwas benötigt oder in der kostenlosen Bibliothek findet, kann mich jederzeit anschreiben. Ich drucke natürlich auch für andere :-)

Wir sehen uns….

Mein Drucker:
http://reprap.org/wiki/Prusa_i3_Rework_Introduction/de
Als Bausatz einen ähnlichen kaufen:
http://www.bq.com/de/produkte/prusa-hephestos.html
Kostenlose Bibliothek mit unendlich vielen 3D Vorlagen:
https://www.thingiverse.com/

Und hier ein paar Bilder:

 

Jeti Duplex EX Empfänger zu verkaufen.

Hallo zusammen.

Wegen Umstiegs auf Graupner HoTT, habe ich 8 Stück Jeti Duplex EX R6 Empfänger zu verkaufen. 4 Stück sind noch unbenutzt.

Gruß
Jürgen M.

PS.: Möchte hier weder E-Mailadresse noch Telefonnummer veröffentlichen. Bitte bei Interesse über dies Portal ( Kommentar hinterlassen) oder evtl. Marc fragen. Danke.

Keine Einschränkung für Modellflugsport

Bund-Länder-Fachausschuss folgt Ansicht des DMFV.
Presse Meldung vom DMFV vom 22.05.2014.

In seiner Sitzung vom 21. Mai 2014 hat sich der Bund-Länder-Fachausschuss-Luftfahrt intensiv mit der Thematik Drohnen/UAS/Flugmodelle beschäftig. Die Ergebnisse dieser Sitzung sind für den Modellflugsport Dank des weitsichtigen Handelns seitens des Deutschen Modellflieger Verbandes (DMFV) äußerst positiv. Wie erhofft konnten sich beim Gremium die überzeugenden Vorschläge des DMFV zur Sicherung des Modellflugs in Deutschland durchsetzen. So bleibt beispielsweise der Betrieb von Flugmodellen unter 5 Kilogramm auch weiterhin „erlaubnisfrei“.

„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben immer gesagt, dass sich der erlaubnisfreie Betrieb von Modellen mit weniger als 5 Kilogramm Gewicht bewährt hat. Gegenteiliges ist nicht belegt und entbehrt jeglicher Grundlage. Wir konnten das anhand unserer dem Fachausschuss vorgelegten Schadensstatistik auch ganz eindeutig beweisen“, so DMFV-Präsident Hans Schwägerl.

Die wichtigsten Ergebnisse der Sitzung im Überblick:

– Der Betrieb von Flugmodellen unter 5 Kilogramm bleibt weiterhin „erlaubnisfrei“. Dies gilt auch für das Fliegen auf der „grünen Wiese“.

– Auflösung des Spannungsverhältnisses zwischen Bevölkerung sowie unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen durch Neufassung des § 16 Absatz 1 Nummer 1 e) Luftverkehrs-Ordnung zur Erlaubnisbedürftigen Nutzung des Luftraums wie folgt: „Die folgenden Arten der Nutzung des Luftraums bedürfen im Übrigen der Erlaubnis: 1. der Aufstieg von Flugmodellen […] e) aller Art, soweit sie über Menschenansammlungen betrieben werden.“ Ansonsten kann weiterhin – zum Beispiel mit Multikoptern – verantwortungsvoll in besiedelten Gebieten geflogen werden.

– Aufrechterhaltung des Abgrenzungsmechanismus, dass Flugmodelle einzig durch den Verwendungszweck bestimmt werden nämlich „zum Zwecke des Sports und der Freizeitgestaltung“. (vgl. Festschreibung § 1 Absatz 2 Satz 3 Luftverkehrsgesetz: Unbemanntes Luftfahrtsystem, wenn das Gerät nicht zum Zwecke des Sports und der Freizeitgestaltung betrieben wird.) Damit ist auch der Betrieb des Flugmodells mit Kameratechnik an Bord weiterhin möglich und unterliegt nicht den gesetzliche Vorschriften eines UAS. Ein entsprechender Antrag des Landes Rheinland-Pfalz fand im Gremium keine Mehrheit.

Für dieses sehr erfreuliche Ergebnis waren vor allem zwei Faktoren entscheidend: Durch die vom DMFV vorgelegte Schadensstatistik für die Jahre 2010 bis 2013 konnte eindeutig belegt werden, dass der Betrieb von Flugmodellen unter dem Dach des DMFV überaus sicher und verantwortungsvoll betrieben wird. Außerdem konnte der DMFV mit seiner Rechtsauffassung überzeugen, dass es aus Gründen der Rechtsicherheit einer Definition von Fallgruppen bedarf, durch die der Terminus „zum Zwecke des Sports und der Freizeitgestaltung“ von den sonstigen Zwecken abgegrenzt wird. Somit ist einzig der Einsatzzweck des Gerätes maßgeblich und nicht die Funktion oder Tätigkeit des Steurers.

Mit den Grundätzen der Rechtsstaatlichkeit wäre es nicht vereinbar gewesen, wenn durch bloße Uminterpretation unbestimmter Rechtsbegriffe eine grundlegende Änderung in der Verwaltungspraxis vonstattenginge und damit für den konventionellen Modellflug eine Erlaubnispflicht eingeführt worden wäre.

Quelle: http://presse.dmfv.aero/aktuelles/keine-einschrankung-fur-modellflugsport/